LOOS & PARTNER Unternehmensberatung

Bin ich etwa nicht gut genug? Über den Sinn von Management-Coaching

Wofür brauche ich als Führungskraft einen Coach?
Vieles spricht dafür, dass Manager und Führungskräfte sich einen Sparringspartner holen, der hilft, die eigenen Themen zu reflektieren und bearbeiten.

Führung macht einsam und viele Führungskräfte stellen nach kurzer Zeit fest, dass sie mit ihren Fragen zum Umgang mit Mitarbeitern sowie geschäftlichen und strategischen Entscheidungen alleine dastehen. Viele Führungskräfte wollen sich keine Blöße geben und besprechen diese Themen nicht mit den Kollegen. Sich einen Coach eine Zeit lang beiseite zu nehmen, führt in kürzerer Zeit zu besseren Ergebnissen und ist zum eigenen und zum Wohl des Unternehmens gut. Ein Coach ist ein neutraler Feedback-Geber und ermöglicht, von außen aus der Metaebene ein (schwieriges) Thema zu betrachten.

Voraussetzung für das Gelingen ist die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu reflektieren und sich einen (imaginären) Spiegel vorhalten zu lassen. Dazu gehört das Aufdecken von sogenannten „blinden Flecken“ des eigenen Verhaltens und der Wille, aktiv eine Verhaltensänderung zu initiieren.

Was ist bei der Auswahl eines Coachs zu beachten?

Die Chemie muss stimmen. Vorerfahrungen aus der Branche sind nicht unbedingt erforderlich. Fehlende Branchenkenntnisse ermöglichen es, ein Thema unvoreingenommen und ggf. unkonventionell anzugehen.

Das Ziel der Begleitung muss am Anfang definiert werden. Es empfiehlt sich in der Regel eine Begleitung von mehreren Monaten. In dieser Zeit trifft man sich regelmäßig, um an den eigenen Themen zu arbeiten. Zwischen den Terminen, die im Abstand von einer bis drei Wochen sein können, werden neue Dinge ausprobiert und umgesetzt. Nur eine bewusste Verhaltensänderung über einen längeren Zeitraum stellt sicher, dass die gewünschten Ergebnisse erzielt werden können.