FLIESENPOOL Vorarlberg: Stetig im Wachstum Interview mit Werner Beck
Vor allem durch strategisches Wachstum ist die Firma FLIESENPOOL zum größten Fliesenleger-Betrieb in Vorarlberg geworden. Wir haben Werner Beck, Geschäftsführer der Fliesenpool GmbH, im Interview zur Entwicklung seiner Firma befragt.
(1) Herr Beck, die Firma FLIESENPOOL ist heute der größte Fliesenlegebetrieb in Vorarlberg. Wie ist es dazu gekommen?
Werner Beck: „Die Entwicklung von FLIESENPOOL geht auf den im Jahr 1890 gegründeten Hafner-Betrieb von Kristian Bell in der Bahnhofstraße in Götzis zurück. 2006 kam es zum Zusammenschluss der Betriebe Bell, Beck und Fliesen Rein. 2012 dann die Verschmelzung der Betriebe. FLIESENPOOL wurde geboren. Heute sind wir mit ca. 140 MitarbeiterInnen führender Fachbetrieb für Fliesen, Natursteine, Küchenarbeitsplatten, Kachelöfen, Offene Kamine, sowie Sanierungen, Wellnesslösungen und hochwertige Keramikfassaden.“
(2) POOL ist nicht nur organisch, sondern auch strategisch gewachsen – durch Beteiligungen bzw. Übernahmen. Was waren die Beweggründe?
Werner Beck: „Gemeinsam mit Stephan und Alexander Bell haben wir die Strategie festgelegt. Dabei zeigte sich, dass wir organisch und strategisch wachsen wollen. Strategisch dort, um das Portfolio zu vergrößern (Beispiel: Rein Natursteine) und neue Märkte besser zu erschließen (Beispiel: Meusburger im Bregenzer Wald). Jede Beteiligung bzw. Übernahme hat uns immer einen Zugewinn an Knowhow gebracht. Es lag nur an uns die Synergien umzusetzen (speziell in der Administration, im Einkauf, IT, etc.).“
(3) Gab es auch Probleme bei Übernahmen, Herr Beck?
Werner Beck (lacht): „Unlösbare Probleme gab es in der Vergangenheit nicht. Manchmal hat sich gezeigt, dass die Preis- und Wertvorstellungen der Übergeber etwas überzogen waren. Aber letztendlich hat man – wenn beide Seiten wollen – immer eine Lösung gefunden.“
(4) Worin sehen Sie die größten Risiken?
Werner Beck: „Die Risken einer Übernahme bzw. Beteiligung sind klar. Einerseits haben wir einmalige Kosten (Kaufpreis) und andererseits den Umgang mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen. Ein weiteres Risiko liegt im möglichen Abgang von wichtigen Mitarbeitenden. Und wir mussten darauf achten, dass wir bei jeder Übernahme nicht unser Tagesgeschäft vernachlässigen. So ein Projekt gibt nämlich mehr Arbeit, als man meint.“
(5) Worauf achten Sie bei der nächsten Firmen-Übernahme besonders?
Werner Beck: „In Zukunft müssen wir noch sorgfältiger auf die Qualität der Mitarbeiter achten. Eine wertschätzende Integration zwischen bestehenden und neuen Mitarbeitern motiviert alle und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Und nur so können wir unser Wachstum weiter umsetzen.“
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben.