56. ReTurn Breakfast Trendumkehr: Mehr Zwangsversteigerungen, weniger Erlöse
03 Juni 2025/ Panoramahaus Dornbirn:
Monika Konvicka (SmartFacts Data Services GmbH, Wien) referierte vor rund 40 Gästen im Rahmen des 56. ReTurn Breakfast zum Thema „Trendumkehr: Mehr Zwangsversteigerungen von Immobilien, weniger Erlöse - Gilt das auch für Vorarlberg?“
HINTERGRUND: Zwangsversteigerungen von Liegenschaften sind ein guter Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Seit fast 20 Jahren verfolgt SmartFacts Data Services den Gesamtmarkt der in Österreich zur Versteigerung anberaumten Liegenschaften (Wohnimmobilien/ Gewerbeimmobilien/ Grundstücke).
Der über ein Jahrzehnt beobachtete, stetige Rückgang von Zwangsversteigerungen (ZV) von Liegenschaften war 2023 zum Stillstand gekommen, begleitet von einem markanten Absinken der dabei erzielten Erlöse. 2024 ist die Anzahl der ZV-Termine österreichweit markant um fast ein Drittel angestiegen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 sind es bereits 85% mehr Termine als im Vergleichszeitraum 2024.
Der Impulsvortrag zeigte auf, dass Vorarlberg 2024 wie üblich das Bundesland mit den wenigsten Zwangsversteigerungen war (Anteil von 3%), aber dennoch dem gesamt-österreichischen Trend folgt. Eine rege Diskussion und Frage/Antworten-Runde folgte dem Vortrag.
Unter den Gästen des 56. ReTurn Breakfasts waren unter anderem Christian Stadelmann (Raiffeisen Landesbank Vorarlberg), RA Wilhelm Klagian, Wolfgang Igerz (Dornbirner Sparkasse), RA Günter Flatz, Philipp und Ruth Brändle (Brändle WT und STB), Helmut Winkler (Volksbank Vorarlberg), RA Martin Rützler, Notar Kurt Zimmermann und Wolfgang Fend (Hypo Vorarlberg).